Schlagwort-Archive: Nase

Der obligatorische Spargel-Artikel

Sie kommt so verlässlich wie Weihnachten: die Spargelsaison. Und mit ihr eine kleine Ausgabe der typischen Rezept-, Restaurant- und Weinbegleitungsartikel. Bei uns gibt es seit zwei Jahren keinen weißen Spargel aus dem Kochtopf mehr – dafür ist er viel zu schade.

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Weinrallye#22: Ein durchsichtiges Manöver

Logo Weinrallye

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So läuft das manchmal: War ich vor wenigen Wochen noch ebenso erfreut wie ambitioniert, was das Thema der heutigen Weinrallye anbelangt, so muss ich der fehlenden Zeit für Recherche, Aufbereitung und Verarbeitung nun doch Tribut zollen. Aber für eine kurze Äußerung soll es reichen, die ebenso ablenkt von fehlender Vorbereitung wie hinführt zu einer klaren Meinung zu einer vollkommen transparenten Angelegenheit:

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Weinrallye#21: Aus einer verzagten Flasche dringt nie ein fröhlicher Furz

Logo Weinrallye

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Bordeaux-Freunde, die nicht gerade zu den besonders Vermögenden zählen, halten sich oft an die Parole „Kleines Jahr, großer Erzeuger – großes Jahr, kleiner Erzeuger“, um eine gewisse Ausgewogenheit von Preis und Genuss herzustellen. An der Mosel (und generell in Deutschland) gibt es derartige Notwendigkeiten, monetär gesehen, nicht unbedingt; das Preisgefüge wird vom Jahrgang deutlich weniger beeinflusst. Ein sicheres Koordinatensystem wird aber auch nicht unbedingt durch die Lagen vermittelt.

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Großes Weißwein-Kino made in Austria

Fantastische Wachau-Probe bei Kle. Nähere Notizen zu den einzelnen Weinen gibt es an anderer Stelle. Herausheben muss ich aber jetzt schon eine Flasche, die einen grandiosen Schlusspunkt hinter eine Reihe von 13 trockenen Weißweinen (überwiegend aus 2006 und 2007) auf bemerkenswert hohem Durchschnittsniveau setzte.

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Die Nacht der Currywurst

Ist das der „Dittsche“-Effekt? Oder das gastronomische Gegenstück zu Bürgerjournalismus, Webzwonull, (Hierbittebeliebigesbuzzwordeinsetzen)? Gar die Reproletarisierung der Kulinarik im Zeichen der Wirtschaftskrise? Wie auch immer – Imbisskost wird nicht nur stumpf konsumiert, sondern auch besprochen. Nachdem ich hier ja schon reichlich auf dicke Hose gemacht und damit arglose Gastronomen in der Kurpfalz verängstigt habe, ging ich nunmehr das Risiko der kulinarischen Fallhöhe leichtfertig ein und sah mir heute Abend mal drei Spielarten der Currywurst-Vermarktung made in Hamburg an. Das wichtigste Ergebnis vorab: Alle Körperfunktionen sind nach wie vor im Normalbereich.

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Auf geht’s zu Blog trifft Gastro 2009

Morgen findet Blog trifft Gastro 2009 in Mannheim statt. Ich freue mich auf diverse zwar bekannte, aber doch sehr selten gesehene Gesichter und bin gespannt auf zahlreiche mir noch unbekannte Teilnehmer. Weiterlesen

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Auf der Suche nach dem eigenen Koordinatensystem

An anderer Stelle beteilige ich mich gerade an einer Diskussion über eine Restaurantkritik, die leider schon dadurch auffällt, dass sie dem besprochenen Restaurant eine recht schlechte Beurteilung zuteil werden lässt. „Leider“ deshalb, weil Lob oder komplette Neutralität in Restaurantkritiken nach wie vor die Regel darstellen und konstruktiver Umgang mit Kritik bei vielen Köchen und Restaurateuren offenbar nach wie vor nicht zum beruflichen Selbstverständnis gehört. An dem Ansatz der kritisierten Kritiker finde ich aber etwas ganz Anderes spannend. Weiterlesen

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Meine Lieblingsrestaurants

Restaurant-Rankings kennt jeder. Und wer ein Faible für die Gourmetküche hegt und auch schon das eine oder andere entsprechende Etablissement aufgesucht hat, wird möglicherweise seine ganz eigene Hitliste führen. Als Reihung mit umfassendem Gültigkeitsanspruch finde ich das schwierig. Hier daher ein Versuch, meine Top-Restaurants durch das zu charakterisieren, was sie meiner Meinung nach besonders auszeichnet:

  • Kreativste Küche: Vendôme, Bergisch Gladbach (J. Wissler)
  • Souveränste Küche: Schwarzwaldstube, Baiersbronn (H. Wohlfahrt)
  • Größter Unterhaltungswert: Amador, Langen (J. Amador)
  • Präziseste Küche: Sonnora, Dreis (J. Thieltges)
  • Höchster Wohlfühlfaktor: Steinheuers, Bad Neuenahr (H. S. Steinheuer/G. Steinheuer)
  • Weltstädtischstes Flair: ex Aequo – Haerlin, Hamburg (C. Rüffer/H. Hoppenstedt) / Margaux, Berlin (M. Hoffmann)
  • Coup de Coeur: Küchenwerkstatt, Hamburg (G. Zogbaum/A. Gnade)

In Klammern jeweils die Chefköche und ggf. auch Serviceverantwortliche, wenn sie in meinen Augen für die Wertung in hohem Maße mit verantwortlich sind.

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Zum Glück gezwungen

Heute sagte ich zu einem Kollegen, dass Äpfel mir oft auf die Nerven gingen. Dabei ist es gar nicht so, dass ich Äpfel nicht mögen würde oder bei ihnen das Risiko ungenießbarer Exemplare besonders hoch wäre (im Gegensatz zu Birnen, die ja in der Regel entweder steinhart und geschmacklos oder faserig und sapschig oder mehlig und braun sind). Vielleicht ist es ihre ständige Verfügbarkeit in unseren Breiten? Die Alternativarmut im Winterhalbjahr, sofern man bei heimischen Erzeugnissen bleiben möchte?

Äpfel haben so etwas ganz und gar Einfaches, Grundlegendes. Weiterlesen

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