Schlagwort-Archive: Augen

Große Worte (I)

Julie Delpy heute gestern in der „Welt“ bzw. „Welt kompakt“ (leider nicht online): „In den Siebzigern war Kino so schön verrückt. Doch dann kam dieser ‚Forrest Gump‘ und hat alles ruiniert. Er ist nett, er ist dumm, er ist für den Krieg und er gewinnt am Ende, obwohl er dämlich ist. Da muss ich kotzen.“ Weiterlesen

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Musikalisches Kleinod

Heute habe ich mal wieder einen Beleg dafür gefunden, dass Web 2.0 viel mehr sein kann als ein Stichwort fürs Bullshit-Bingo oder ein Label im Selbstgespräch von Netzjunkies. Sungha Jung, ein mittlerweile wohl 12- oder 13-jähriger Junge aus Südkorea, spielt akustische Gitarre. Na und?

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Ziele – setzen oder stellen?

Durch einen sächsischen Arbeitskollegen stieß ich erstmals auf den Begriff „Zielstellung“. Ich kannte bis dahin nur die „Zielsetzung“. In der Recherche fand ich einen bemerkenswerten (leider nicht näher erläuterten) Tabelleneintrag in der Wikipedia. Weiterlesen

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Tim Mälzer bei der ARD – da geht Einiges

Spiegel Online meldet, dass Tim Mälzer ab April in der ARD kochen soll, sonnabends ab 15:30 Uhr. Außerdem sei bereits für Ostern eine zweiteilige Dokumentation zur „ganzen Welt der Ernährung“ geplant. Da scheint noch Luft nach oben für weitere Formate zu sein.

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Es geht doch nichts über kurze Wege zu Gütern des täglichen Bedarfs

(Bitte Ton einschalten)

Hübsch. Wäre mit einer etwas anders gecasteten Herrengruppe sicherlich auch für Wein umsetzbar. Ob die Damengruppe entsprechend statt der Schuhe beigefarbene Kurzmäntel bekreischen müsste, hätten dann die Plagiatoren Kreativen zu entscheiden.

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Warum ich „Rach, der Restauranttester“ durchaus schätze

Christian Rach ist eloquent und besitzt Unterhaltungswert, ohne sich beim Publikum anzubiedern. Er findet klare Worte zu den Gastronomen, die er besucht, ohne sie vorzuführen oder über Gebühr krawallig aufzutreten. Ganz wesentlich finde ich aber eine Qualität, die er vermittelt: Weiterlesen

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Der „Oscar“ als Standortfrage

Immer wenn die Nominierungen für den “Oscar” anstehen, beginnt in der deutschen Presse das große Fiebern, ob es denn der filmwirtschaftlicherseits favorisierte Streifen des vergangenen Jahres in die Auswahl geschafft hat. Ist dies der Fall, wird erstens das Fiebern bis zur Preisverleihung verlängert und zweitens der erste kollektive Triumphschrei über den Erfolg angestimmt. Gleichzeitig erfolgt in der Presse (irgendwo zwischen Feuilleton/Kulturteil und Vermischtem/Panorama/Aus aller Welt) der große Schulterschluss im Sinne von „Daumen drücken für xxx“, verbunden mit einer Liste bisheriger Siegerfilme etc. Und da komme ich einfach nicht ganz mit. Weiterlesen

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-ei, -ei

Schon mal bemerkt? Eine Schlägerei verlangt üblicherweise nach mindestens zwei schlagenden Personen (und nicht nur einer schlagenden und einer geschlagenen). Dagegen wird von einer Messerstecherei durchaus auch schon dann gesprochen, wenn nur einer der Beteiligten ein Messer verwendet (und womöglich gar der einzige Aggressor ist).

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