Archiv für den Monat März 2009

Wenn Tim Mälzer mit anderen Prominenten aus einem Currywurst Imbiss twittert und dafür Kartoffelsalat auf die Ohren bekommt

So oder so ähnlich sieht sie aus – die Überschrift aus den Suchbegriffen, die bislang am häufigsten Besucher auf mein Blog geführt haben. „Am häufigsten“ betrachte man bitte wirklich streng relativ.

In der Tat scheint so mancher nach Promis zu fahnden, die sich im Twittern versuchen. Tim Mälzer muss ein Kartoffelsalat-Rezept in petto haben (oder es gibt zumindest Leute, die das glauben), außerdem schlummert wohl in so manchem der Wunsch, Franchise-Betreiber eines Currywurst-Imbisses zu werden. Aber wirklich schön sind ja eigentlich immer die exotischen Ausreißer unter den Suchbegriffen.

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Weinrallye#21: Aus einer verzagten Flasche dringt nie ein fröhlicher Furz

Logo Weinrallye

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Bordeaux-Freunde, die nicht gerade zu den besonders Vermögenden zählen, halten sich oft an die Parole „Kleines Jahr, großer Erzeuger – großes Jahr, kleiner Erzeuger“, um eine gewisse Ausgewogenheit von Preis und Genuss herzustellen. An der Mosel (und generell in Deutschland) gibt es derartige Notwendigkeiten, monetär gesehen, nicht unbedingt; das Preisgefüge wird vom Jahrgang deutlich weniger beeinflusst. Ein sicheres Koordinatensystem wird aber auch nicht unbedingt durch die Lagen vermittelt.

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Großes Weißwein-Kino made in Austria

Fantastische Wachau-Probe bei Kle. Nähere Notizen zu den einzelnen Weinen gibt es an anderer Stelle. Herausheben muss ich aber jetzt schon eine Flasche, die einen grandiosen Schlusspunkt hinter eine Reihe von 13 trockenen Weißweinen (überwiegend aus 2006 und 2007) auf bemerkenswert hohem Durchschnittsniveau setzte.

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Die Nacht der Currywurst

Ist das der „Dittsche“-Effekt? Oder das gastronomische Gegenstück zu Bürgerjournalismus, Webzwonull, (Hierbittebeliebigesbuzzwordeinsetzen)? Gar die Reproletarisierung der Kulinarik im Zeichen der Wirtschaftskrise? Wie auch immer – Imbisskost wird nicht nur stumpf konsumiert, sondern auch besprochen. Nachdem ich hier ja schon reichlich auf dicke Hose gemacht und damit arglose Gastronomen in der Kurpfalz verängstigt habe, ging ich nunmehr das Risiko der kulinarischen Fallhöhe leichtfertig ein und sah mir heute Abend mal drei Spielarten der Currywurst-Vermarktung made in Hamburg an. Das wichtigste Ergebnis vorab: Alle Körperfunktionen sind nach wie vor im Normalbereich.

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