Archiv für den Monat Januar 2009

Meine Lieblingsrestaurants

Restaurant-Rankings kennt jeder. Und wer ein Faible für die Gourmetküche hegt und auch schon das eine oder andere entsprechende Etablissement aufgesucht hat, wird möglicherweise seine ganz eigene Hitliste führen. Als Reihung mit umfassendem Gültigkeitsanspruch finde ich das schwierig. Hier daher ein Versuch, meine Top-Restaurants durch das zu charakterisieren, was sie meiner Meinung nach besonders auszeichnet:

  • Kreativste Küche: Vendôme, Bergisch Gladbach (J. Wissler)
  • Souveränste Küche: Schwarzwaldstube, Baiersbronn (H. Wohlfahrt)
  • Größter Unterhaltungswert: Amador, Langen (J. Amador)
  • Präziseste Küche: Sonnora, Dreis (J. Thieltges)
  • Höchster Wohlfühlfaktor: Steinheuers, Bad Neuenahr (H. S. Steinheuer/G. Steinheuer)
  • Weltstädtischstes Flair: ex Aequo – Haerlin, Hamburg (C. Rüffer/H. Hoppenstedt) / Margaux, Berlin (M. Hoffmann)
  • Coup de Coeur: Küchenwerkstatt, Hamburg (G. Zogbaum/A. Gnade)

In Klammern jeweils die Chefköche und ggf. auch Serviceverantwortliche, wenn sie in meinen Augen für die Wertung in hohem Maße mit verantwortlich sind.

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Der „Oscar“ als Standortfrage

Immer wenn die Nominierungen für den “Oscar” anstehen, beginnt in der deutschen Presse das große Fiebern, ob es denn der filmwirtschaftlicherseits favorisierte Streifen des vergangenen Jahres in die Auswahl geschafft hat. Ist dies der Fall, wird erstens das Fiebern bis zur Preisverleihung verlängert und zweitens der erste kollektive Triumphschrei über den Erfolg angestimmt. Gleichzeitig erfolgt in der Presse (irgendwo zwischen Feuilleton/Kulturteil und Vermischtem/Panorama/Aus aller Welt) der große Schulterschluss im Sinne von „Daumen drücken für xxx“, verbunden mit einer Liste bisheriger Siegerfilme etc. Und da komme ich einfach nicht ganz mit. Weiterlesen

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-ei, -ei

Schon mal bemerkt? Eine Schlägerei verlangt üblicherweise nach mindestens zwei schlagenden Personen (und nicht nur einer schlagenden und einer geschlagenen). Dagegen wird von einer Messerstecherei durchaus auch schon dann gesprochen, wenn nur einer der Beteiligten ein Messer verwendet (und womöglich gar der einzige Aggressor ist).

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Zum Glück gezwungen

Heute sagte ich zu einem Kollegen, dass Äpfel mir oft auf die Nerven gingen. Dabei ist es gar nicht so, dass ich Äpfel nicht mögen würde oder bei ihnen das Risiko ungenießbarer Exemplare besonders hoch wäre (im Gegensatz zu Birnen, die ja in der Regel entweder steinhart und geschmacklos oder faserig und sapschig oder mehlig und braun sind). Vielleicht ist es ihre ständige Verfügbarkeit in unseren Breiten? Die Alternativarmut im Winterhalbjahr, sofern man bei heimischen Erzeugnissen bleiben möchte?

Äpfel haben so etwas ganz und gar Einfaches, Grundlegendes. Weiterlesen

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